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Steine im Harnsystem
 
Mehr als zehn Prozent der deutschen Bevölkerung erkranken in ihrem Leben an einem Nierensteinleiden. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

 

Nierensteine durch das Endoskop gesehen
Niere steinfrei
   
Nierensteine sind harte Steine, die sich aus kristallinen Stoffen des Urins in der Niere bilden. Normalerweise wird das Auskristallisieren dieser Stoffe durch chemische Gegenspieler im Urin verhindert, was aber nicht bei jedem Menschen immer perfekt funktioniert.
So können sich kleine Kristalle bilden und in der Niere verbleiben, wachsen und einen Nierenstein bilden. Nierensteine können unterschiedlichster chemischer Zusammensetzung sein. Die häufigsten Steinarten enthalten Calcium in Verbindung mit Oxalat oder Phosphat. Andere Steine können auch durch einen Harnwegsinfekt verursacht werden.

Harnleitersteine (Uretersteine) bilden sich eigentlich in der Niere, lösen sich dort irgendwann und wandern als mobile Steine in den Harnleiter. Oft sind sie zu groß, um die Engen des Harnleiters zu passieren und können dann steckenbleiben.

 

Blasensteine durch das Endoskop gesehen
während der Behandlung und nach der Zertrümmerung
   
Blasensteine entwickeln sich meist in der Blase selbst als Folge einer Abflussbehinderung wie z. B. bei einer Prostatavergrößerung oder bei Blasenentleerungsstörungen. Dabei kommt es oft zusätzlich zu einer begleitenden Entzündung der Harnwege, die wiederum die Bildung von Blasensteinen begünstigt.